Osteopathie 

Komplexe Ursache bei schmerzhaften Erkrankungen

Osteopathie ist je nach therapeutischer Schule und Ausrichtung meistens eine milde Ganzkörperbehandlung. Alle Strukturen, die funktionell mit dem Krankheitsgeschehen in ursächlicher Verbindung stehen, werden sehr ausgiebig und detailreich gedehnt, gedrückt, beklopft, gestrichen, passiv bewegt, mobilisiert, gezogen, entlastet, gelegentlich nur leicht berührt oder gehalten. Die Behandlungsgriffe können durchaus kräftig sein, wenn etwa tiefliegende, innere Organstrukturen oder Gelenkanteile sowie Knochenhaut osteopathisch behandelt werden, aber eben auch federleicht, wie es das Wesen der sogenannten Cranio-Sacralen Osteopathie ausmacht. Mehr Info

Bei der Osteopathie profitiert der Patient von der vegetativen Nachwirkung: Obwohl es spontane Ausnahmen gibt,  entfalten sich die Behandlungserfolge in ihrer vollen Wirkung vor allem wenige Zeit nach der Behandlung.

Osteopathie ist eine gleichermaßen diagnostische und therapeutische Tätigkeit, fällt unter die Ausübung der Heilkunde und ist ist somit Ärzten und Heilpraktikern (mit Vollzulassung) gestattet. "Osteopathische Behandlung" bzw. "Osteopathische Therapie" ist eine Wortschöpfung, die an den Begriff der Osteopathie anklingen soll. Physiotherapeuten und sogenannte Heilpraktiker für Physiotherapie (beschränkte Zulassung) dürfen Osteopathie nicht ausüben. Um das Verbot zu umgehen, benutzen sie die Wortschöpfung  "Osteopathische Therapie" und suchen so die berufliche Nähe zum Osteopathen, einem in Amerika anerkannten, ärztlichen Beruf. Durch obiges Wortspiel glauben viele Patienten, einen "Osteopathen" vor sich zu haben. 

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Stand:
8. Februar 2017

Naturheilkunde beinhaltet neben Licht, Luft, Wasser, Ernährung und Bewegung auch manuelle Heilverfahren wie Osteopathie und Chiropraktik, auch bekannt als manuelle Medizin. Zur Osteopathie ist anzumerken, daß die Ausübung nur Ärzten und Heilpraktikern mit Vollzulassung gestattet ist. Osteopath ist dabei keine zulässige Berufsbezeichnung für einen Heilpraktiker oder Arzt. Traditionelle Heilpraktiker mit Vollzulassung wenden zudem alte Verfahren wie Klassische Homöopathie und klassische Akupunktur an. Kinder sprechen besonders gut auf Homöopathie an (Kinder-Homöopathie). Weitere typische Therapieformen beim traditionellen Heilpraktiker sind Schröpfen, Baunscheidt, beides Ableitungs- und je nach Ausführung Ausleitungsverfahren, Feldenkrais, eine Bewegungserziehungstherapie, Kneipp, Ernährungstherapie, Phytotherapie, Fasten im engeren Sinne als Heilfasten zur Bindegewebsreinigung, Entschlackung, Gewichtsreduktion, Blutdrucksenkung und Gesundheitsprophylaxe. Rückenschmerzen übrigens gehen selten auf Verschleiß zurück, sondern vor allem auf inneres Organgeschehen, wobei Rheuma und Arthrose immunvermittelte chronisch-degenerative Leiden sind, deren Therapie oft eine Darmsanierung erfordert. Gelenkschmerzen Bioresonanz Colon-Hydrotherapie Allergie Mistel Adjuvante Krebstherapie Ayurveda TCM MMS Krankengymnastik Reha Debra Nelles Nols