Therapie chronischer und akuter Schmerzen
Kausale, effektive Schmerz- und Notfall-Therapie

Vorbemerkung

Wenn es um die Gesundheit geht, erfordert Schmerz als vordergründiges Symptom vieler Krankheitszustände eine ursächliche Behandlung. Das bedeutet, das zugrunde liegende Übel zu beseitigen! Ein Beispiel: Kopfschmerzen. In mehr als der Hälfte der Fälle hilft eine Schmerztablette. Nun kann der Kopfschmerz allerdings einen erhöhten Blutdruck als Ursache haben, oder vielleicht erhöhten Augeninnendruck oder eine faule Stelle an Zahn und Zahnfleisch. Es könnte ein festsitzender verschobener Halswirkbel zugrundeliegen oder eine lange bestehende, unbemerkte Magenkrankheit, die im obigen Falle sich durch Schmerztabletten übrigens verschlimmern würde. Auch Flüssigkeits- und ständiger Schlafmangel können die Ursache sein, genauso wie emotionale Blockaden, schleichende Nierenerkrankungen oder unsolide Lebensweise. In allen beschriebenen Fällen ist die zugrundeliegende Krankheit durch die Schmerztablette also nicht kuriert, nicht einmal wenn die Kopfschmerzen wohl gebessert wurden. Zurück bleibt also eine kranke Person, die neben der verschleppten Krankheit auch noch die Nebenwirkungen und sonstigen Arzneimittellasten zu tragen hat.  Solche Konstellation ist Standard, wenn sich ein Patient aus der schulmedizinischen Behandlung in die Obhut eines Heilpraktikers begibt: Er hat eine Menge Arznei verordnet bekommen, aber nichts ist unternommen worden, auch nur annähernd die wirklichen Hintergründe seiner Beschwerden aufzuklären oder aufzulösen. In sofern ist die Existenz des Heilpraktikers dem grundlegenden medizinischen Versäumnis zu verdanken.

 

Akute Schmerzen im allgemeinen

Die Ursache von Schmerzen im allgemeinen - wenn nicht verletzungs-, infektions- oder vergiftungsbedingt - ist vordergründig eine Entzündung, eine Versorgungsstörung, eine Unverträglichkeit, ein Gefäß - oder sonstiger Verschluß oder eine funktionelle Fehlstellung, etwa von blockierten Wirbeln, Gelenken oder inneren Organen. Eine sorgfältige Befragung und umfassende Untersuchung sollte die Schmerzursache und Zusammenhänge in den allermeisten akuten Fällen klären. Sofern keine sofortige Operation erforderlich ist, um eine Kolik, eine Organentzündung, eine Versorgungs-, eine Durchblutungsstörung oder eine die Nerven einklemmende Fehlstellung zu beseitigen, ist die Behandlung die beste und schnellste Therapie, die auf die zugrunde liegende - teils komplexe - Ursache abzielt. Damit ist nicht ein entzündungshemmendes Mittel gemeint! Entzündungshemmende Medikamente können zwar unter Umständen nötig sein. Sie sind aber - in Abgrenzung zu Verwundungs- und Operationsschmerzen - bei schmerzhaften Krankheiten nach unserer Auffassung keine ursächliche Therapie, denn sie lösen die Ursache nicht auf, sondern zielen lediglich auf Unterbindung des vordergründigen Entzündungsprozesses, der allerdings entwicklungsbiologisch Teil regulärer Heilreaktion ist. Die ganzheitliche Naturheilkunde liefert bei akuten Schmerzen vor allem ihren wesentlichen Beitrag, indem sie Erkenntnisse und Methoden bewahrt hat, die sich über eine lange Periode der Menschheitsgeschichte sowohl hinsichtlich der Auffassung, wie zur Aufdeckung der Ursache, als auch für die Beseitigung der Schmerzen als wirksam erwiesen haben. 

 

Chronische Schmerzen

Für "Fibromyalgie", Rheumatische Krankheiten, "Wachstumsschmerzen", "3-Monatskoliken", "Verschleiß" und viele andere Schmerz-Syndrome bietet die konventionelle Arznei-, Physio- sowie "osteopathische" Therapie etlichen Betroffenen keine überzeugende Therapie-Option. 

Eine große Stärke der Naturheilweise ist die Gesamtschau der individuellen Zusammenhänge eines Schmerzproblems. Durch ganzheitliche Krankheitsauffassung und darauf gegründete Untersuchungen werden in der Naturheilpraxis fallbezogene, individuelle Heilstrategien zugänglich.  

Der Schlüssel für unsere erfolgreiche Therapie liegt also in der Gesamtschau der Schmerzursache nach ganzheitlichen naturheilkundlichen Kriterien. In der Hinsicht unterscheidet sich die Arbeit des Heilpraktikers grundlegend von der ärztlichen, physiotherapeutischen oder derjenigen der sogenannten Heilpraktiker für Physiotherapie.

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Stand: 8. Februar 2017

 

 

Naturheilkunde beinhaltet neben Licht, Luft, Wasser, Ernährung und Bewegung auch manuelle Heilverfahren wie Osteopathie und Chiropraktik, auch bekannt als manuelle Medizin. Zur Osteopathie ist anzumerken, daß die Ausübung nur Ärzten und Heilpraktikern mit Vollzulassung gestattet ist. Osteopath ist dabei keine zulässige Berufsbezeichnung für einen Heilpraktiker oder Arzt. Traditionelle Heilpraktiker mit Vollzulassung wenden zudem alte Verfahren wie Klassische Homöopathie und klassische Akupunktur an. Kinder sprechen besonders gut auf Homöopathie an (Kinder-Homöopathie). Weitere typische Therapieformen beim traditionellen Heilpraktiker sind Schröpfen, Baunscheidt, beides Ableitungs- und je nach Ausführung Ausleitungsverfahren, Feldenkrais, eine Bewegungserziehungstherapie, Kneipp, Ernährungstherapie, Phytotherapie, Fasten im engeren Sinne als Heilfasten zur Bindegewebsreinigung, Entschlackung, Gewichtsreduktion, Blutdrucksenkung und Gesundheitsprophylaxe. Rückenschmerzen übrigens gehen selten auf Verschleiß zurück, sondern vor allem auf inneres Organgeschehen, wobei Rheuma und Arthrose immunvermittelte chronisch-degenerative Leiden sind, deren Therapie oft eine Darmsanierung erfordert. Gelenkschmerzen Bioresonanz Colon-Hydrotherapie Allergie Mistel Adjuvante Krebstherapie Ayurveda TCM MMS Krankengymnastik Reha Debray Nelles Nols